History des Unternehmens Höner

1892

Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1892.
Mit der Viehzucht und der traditionellen Hausschlachtung auf dem Bauernhof von Friedrich Höner wurde der Grundstein für unser heutiges Familienunternehmen gelegt. Schon damals standen Qualität, handwerkliches Können und die enge Verbundenheit zur Region im Mittelpunkt.

Bis heute verarbeiten und vermarkten wir Fleisch, das nachweislich ausschließlich von Tieren aus der heimischen Region stammt. Die konsequente Einhaltung dieser hohen Qualitäts- und Herkunftsstandards war bereits für unsere Vorgänger selbstverständlich – und ist auch heute das Fundament unseres Handelns.

Bauernhof Friedrich Höner um 1892
Emilie und Friedrich Höner im Sommer 1959

1901

Was 1901 mit einem mutigen Schritt begann, prägt das Unternehmen bis heute: Friedrich Höner erweiterte seinen Hof in Steinhagen und die erfolgreiche Viehzucht um einen eigenen Schlachtbetrieb. Damit legte er den Grundstein für eine Unternehmensgeschichte, die bis heute für Qualität, Handwerk und Tradition steht.

 

1931

Mit der Eintragung ins Handelsregister wurde die bisherige Einzelfirma in die Gebrüder Höner GmbH mit Hauptgeschäftssitz an der Herzebrocker Straße 10 in Gütersloh umgewandelt. Die Geschäftsführung übernahmen zunächst die Brüder Heinrich und Erich Höner. Während der Kriegsjahre lag die alleinige Geschäftsführung bei Heinrich Höner.

 

Erster Firmensitz 1931 - Herzebrocker Str. 10 Gütersloh

1959

Mit diesem Fahrzeug begann eine neue Ära der Mobilität: Es war das erste Firmenfahrzeug mit Verbrennungsmotor und markierte einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens.

Emilie und Friedrich Höner im Sommer 1959
Ochse am Spieß 1947

1947

Ein kulinarischer Publikumsmagnet der Oktobermesse 1947 war der am Spieß gebratene Ochse der Firma Höner. Täglich wurden zwei ganze Ochsen frisch am Spieß zubereitet – ein außergewöhnliches Angebot, das zahlreiche Besucher anzog und weit über die Region hinaus für Aufmerksamkeit sorgte.

1947

Mit seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft kehrte Erich Höner auch in die Geschäftsführung des Familienunternehmens zurück. In den folgenden Jahren trug er maßgeblich zur Weiterentwicklung des Unternehmens bei, bevor er sich 1962 mit Erreichen des Rentenalters aus der Unternehmensleitung verabschiedete.

 

Schlange vor dem Ochsenspieß 1947

1970

ging dann auch der Geschäftsgründer Heinrich Höner mit 80 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand und gab das Traditionsunternehmen in die Hände seines Sohnes Friedrich Höhner.

Inge und Fritz Höner 1970
Eröffnung des Partyservice 1971

1971

Mit dem Einstieg in den Partyservice erweiterte das Unternehmen sein Angebot um einen zukunftsweisenden Geschäftsbereich. Von Anfang an stand die Idee im Mittelpunkt, Privatkunden bei ihren Feiern zu Hause mit hochwertigen Speisen und erstklassigen Menüs zu begeistern. Schnell etablierte sich der Partyservice auch bei Unternehmen der Region, die ihn für Geschäftsveranstaltungen, Jubiläen und besondere Anlässe schätzen.

1975

Mit viel Engagement, handwerklichem Können und unternehmerischem Weitblick verwirklichte Friedrich Höner 1975 eine besondere Idee: In wochenlanger Arbeit nach Feierabend baute er den ersten Würstchenwagen des Unternehmens eigenhändig. Dessen Inbetriebnahme markierte den Beginn eines erfolgreichen Geschäftszweigs und unterstrich einmal mehr den Innovationsgeist des Familienunternehmens.

Erster Würstchenwagen 1975

1980

Ein besonderer Meilenstein folgte 1980: Die von Höner entwickelte Spezialität „Schinkentorte“ wurde patentiert und unterstrich den hohen Innovationsanspruch des Unternehmens.

Inge und Fritz Höner mit Ihrer Schinkentorte
Verleihung der Goldmedalie durch Freiher von Heermann 1981

1981

Mit der Verleihung der Goldmedaille des CMA-Gütezeichens erhielt die Firma Höner eine besondere Auszeichnung für ihre konsequente Qualitätsarbeit. Überreicht wurde die Ehrung durch den Bauernpräsidenten Freiherrn von Heereman. Prämiert wurde das Aspiksortiment, das mit seiner herausragenden Qualität überzeugte.

1982

Mit dem Umzug an die Alte Osnabrücker Straße 33 in Gütersloh-Avenwedde stellte das Unternehmen die Weichen für die Zukunft. Die modernen Geschäftsräume und die angeschlossene Fleischerei ermöglichten eine noch effizientere Produktion und eröffneten neue Möglichkeiten für die Entwicklung innovativer Produkte sowie den Ausbau des Sortiments.

Neues Firmengebäude an der Osnabrücker Strasse 33 in Gütersloh-Avenwedde

1992

Mit der Eröffnung des neuen Partyraums schuf Höner einen zusätzlichen Mehrwert für seine Kunden. Neben dem erfolgreichen Partyservice außer Haus konnten nun auch Feiern und Veranstaltungen direkt in den eigenen Räumlichkeiten ausgerichtet werden. So bot das Unternehmen seinen Kunden einen Rundum-Service – von hochwertigen Speisen bis zur passenden Location.

1992 Eröffnung Partyraum
1998 Neuer Geschäftsführer Harald Höner

1998

Mit der Übergabe des Unternehmens an seinen Sohn Harald Höner stellte Friedrich Höner die Weichen für die Zukunft. Der Generationswechsel sicherte den Fortbestand des Familienunternehmens und führte dessen erfolgreiche Geschichte in 4. Generation fort.

2001

Der 16. September 2001 stand ganz im Zeichen der Unternehmensgeschichte: Mit einem „Tag der offenen Tür“ feierte die Gebr. Höner gemeinsam mit Kunden, Geschäftspartnern und zahlreichen Gästen gleich vier bedeutende Meilensteine. Das Jubiläum unterstrich eindrucksvoll die erfolgreiche Entwicklung des Familienunternehmens über mehrere Generationen hinweg.

  • 100 Jahre Schlachterei Höner

  • 70 Jahre Gebr. Höner

  • 30 Jahre Partyservice Höner

  • 20 Jahre Standort Gütersloh-Avenwedde

Pressebericht 100 Jahre Gebr. Höner

Großer Umbau 2019

Mit einer der größten Investitionen in der Unternehmensgeschichte stellte Harald Höner im Jahr 2019 die Weichen für die Zukunft. Im Rahmen eines dreimonatigen Umbaus wurde der Standort an der Alten Osnabrücker Straße von Grund auf modernisiert. Das Ladengeschäft erhielt eine komplett neue Gestaltung mit einer großzügigen Verkaufstheke, einem offenen Kochbereich und einer zeitgemäßen Präsentation der hochwertigen Produkte. Ein neu errichteter Bistrobereich schuf zudem einen Ort, an dem Genuss und Gastlichkeit erlebbar werden.
Das innovative Front-Cooking-Konzept, die moderne Wareninszenierung und das stilvolle Bistro prägen seither das neue Gesicht des Unternehmens. Mit dem neuen Markenauftritt und dem Namen Genusswerk Höner verbindet das Familienunternehmen seine über 100-jährige handwerkliche Tradition mit zeitgemäßem Genuss, höchster Qualität und einem Einkaufserlebnis, das Kunden begeistert.

 

 

Seniorchef Fritz Höner verstarb am: 22.12.2019

Es war ihm ein Herzenswunsch, die Eröffnung des neuen Genusswerk Höner noch miterleben zu dürfen. Dieser Wunsch erfüllte sich – doch nur wenige Monate später verstarb Seniorchef Friedrich Höner am 22. Dezember 2019 im Alter von 73 Jahren.

Mit seinem unternehmerischen Weitblick, seiner Leidenschaft für das Fleischerhandwerk und seinem unermüdlichen Engagement hat er das Familienunternehmen über Jahrzehnte nachhaltig geprägt. Sein Lebenswerk und seine Werte bleiben für uns Verpflichtung und Inspiration zugleich.

In dankbarer Erinnerung führen wir sein Werk in seinem Sinne fort und bewahren sein Andenken in Ehren.

 

Großer Umbau / Neubau der Fleischerei Höner und der Namensänderung in „Genusswerk-Höner“.

Harald Höner vor seinem neuen Laden2019
2019 Neue Fassade des Firmensitzes
2019 Neue Fassade des Firmensitzes
2019 Neue Fassade des Firmensitzes
Pressebericht Neueröffnung des Genusswerk Höner
Pressebericht - Genusswerk Höner

 

Video nach dem Umbau

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